Interview mit „Manni Muh“

Die Agrar-Blogger

„Manni Muh“ erschien auf Facebook als der Fuchs aus Walt Disneys Robin Hood

Er war der bunte Fuchs unter den auf Facebook aktiven Agrarbloggern, und seine Themen oder Aktionen fanden hohe Aufmerksamkeit im Netz wie in den Agrarmedien. Vor einigen Wochen schaltete er seine Facebook-Seite ab. Ich hatte da noch einige Fragen an ihn:

Wie bist du auf die Idee zu „Manni Muh“ gekommen? 

Manni: Eigentlich war es die mehr als schwierige finanzielle Situation zu dieser Zeit. Vor eineinhalb Jahren waren die Tendenzen am Milchmarkt sehr beängstigend.

Zudem wurde die Wahrnehmung der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit schlechter. Das Ganze befeuert, teils von NGOs oder einzelnen Politikern, bei denen es durchaus fragwürdige Kenntnisse über die Landwirtschaft gab.

Das Ganze dann als Manni Muh zu starten, war dann eher eine Schnapsidee, und ich war versucht, das ganze schon nach zwei Tagen wieder zu beenden. Hat bekanntlich ein wenig länger gedauert😉

Ursprünglichen Post anzeigen 403 weitere Wörter

Notizen aus den Provinzen


Viele US-Farmer haben schon lange die moderne Kommunikationstechnik und damit das Internet als ihr eigenes Medium entdeckt. Sie berichten aus dem Farm-Alltag und lassen jeden daran teilhaben.

Noch nie war es einfacher wie heute, über das Internet Informationen, Bilder und Geschichten zu veröffentlichen. Das haben längst Farmer und Landfrauen in den USA und Kanada entdeckt: Viele bloggen, twittern und sind auf Facebook aktiv.
Ein Verzeichnis auf www.farmerbloggers.com listet rund 180 Internetadressen von Farmern, Viehzüchtern und Beratern auf. Eine Google-Suche nach „Farm blogs“ liefert unzählige weitere Internetseiten, die meisten davon werden von US-Farmern bzw. -Farmerinnen betrieben.

farmerbloggersheader1

 

Andere sollen Einblick erhalten
Diese haben erkannt, dass sie über eigene Websites und durch soziale Medien wie Twitter und Facebook auch mit Konsumenten in Verbindung treten können. Ob ein Name für ein neugeborenes Kalb gesucht wird oder es ein stimmungsvolles Bild des letzten Sonnenunterganges auf der Ranch gibt – die Online-Leserschaft darf sich aktiv einbringen oder Bilder und Videos ansehen. Milchviehfarmer Will Gilmer aus Alabama und Herausgeber der Website www.gilmerdairyfarm.com wollte den Menschen eine Einblick in die Arbeit seines landwirtschaftlichen Betriebes geben. „Die Konsumenten sollen sehen können, wie heute Milch produziert wird und wie wir unsere Herde managen“, sagt Gilmer auf Nachfrage. „Auch sollen grundsätzliche Fragen, die die landwirtschaftliche Branche betreffen, offen diskutiert werden.“

Weiterlesen „Notizen aus den Provinzen“

Das Internet zur Vertrauensbildung nutzen

– Acht Argumente für eine verbindliche Kommunikationskultur –

Das Internet hat unseren Alltag verändert. Die gesellschaftlichen Veränderungen sind so umgreifend wie bei der Erfindung des Buchdrucks. Auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind immens. Nicht nur die Musikindustrie, die Printmedien oder die Telekommunikationsbranche stehen mitten im Umbruch, sondern auch die Kommunikation zwischen Anbietern und Konsumenten hat sich durch das Internet grundsätzlich verändert.
Es heißt zwar „Nichts verbindet so unverbindlich wie das Internet“, aber die Interaktivität des Internets erfordert in der (Unternehmens-)Kommunikation Verbindlichkeiten, die eine neue Vertrauensbasis bilden. Wie sich die gesamte Kommunikationskultur verändert, beschreibt dieser Beitrag.

Alexander Klaus  / pixelio.de
Alexander Klaus / pixelio.de

1. Viele Verbraucher informieren sich heute regelmäßig im Internet

Rund zwei Drittel der Deutschen nutzen inzwischen wenigstens gelegentlich das Internet. Das stellten die ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 und der (N)Onliner Atlas 2008 übereinstimmend fest. Und rund 40 Prozent nutzen das Internet mehrmals täglich, so die ACTA-Studie 2007 des Instituts für Demoskopie Allensbach. In der gleichen Studie gab rund ein Drittel der Befragten an, dass das Internet und der Computer für ihre tägliche Information unverzichtbar seien.
Wer heute noch glaubt, das Internet sei ein Nischen-Medium für Technikfreaks, der irrt: Immer mehr Menschen nutzen das Internet für die tägliche Information. Mehr als die Hälfte der Befragten in der ACTA-Studie holen aus dem Internet Produktinformationen und Preisvergleiche. Zahlreiche Untersuchungen (z. B. Yahoo+comScore, BIG Research, Forrester) zeigen, dass die Menschen sich erst online informieren, bevor sie im Laden kaufen. Der Verbraucher handelt besonders bei Konsumgütern nach dem Prinzip „Research online – purchase offline“.

Weiterlesen „Das Internet zur Vertrauensbildung nutzen“

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑