Mehr als nur telefonieren

Dieser Beitrag erschien in den DLG-Mitteilungen 11/2010

Das mobile Internet ist überall, und Smartphones sind auf dem Vormarsch: Jedes dritte neu gekaufte Handy ist inzwischen ein mobiler Alleskönner. Allerorten sieht man Apples iPhone, das mit zahlreichen praktischen Funktionen aufwartet.

Heute können manche Mobiltelefone mehr, als deren Besitzer wissen. Neben eingebautem Telefonbuch und Kalender können viele Geräte E-Mails versenden und empfangen, im Internet surfen oder Programme ausführen, für die man vor wenigen Jahren noch einen PC oder ein Notebook benötigt hätte. Das bekannteste dieser „Smartphone“ genannten ausgefuchsten Hightech-Geräte ist das iPhone von Apple. Seine Benutzerfreundlichkeit ist nicht nur ein Mythos, denn wer einmal ein solches Gerät in der Hand gehabt hat, spürt den Entwicklungsvorsprung, den Apple bei der Benutzeroberfläche des Geräts innehat.

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Das Internet zur Vertrauensbildung nutzen

– Acht Argumente für eine verbindliche Kommunikationskultur –

Das Internet hat unseren Alltag verändert. Die gesellschaftlichen Veränderungen sind so umgreifend wie bei der Erfindung des Buchdrucks. Auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind immens. Nicht nur die Musikindustrie, die Printmedien oder die Telekommunikationsbranche stehen mitten im Umbruch, sondern auch die Kommunikation zwischen Anbietern und Konsumenten hat sich durch das Internet grundsätzlich verändert.
Es heißt zwar „Nichts verbindet so unverbindlich wie das Internet“, aber die Interaktivität des Internets erfordert in der (Unternehmens-)Kommunikation Verbindlichkeiten, die eine neue Vertrauensbasis bilden. Wie sich die gesamte Kommunikationskultur verändert, beschreibt dieser Beitrag.

Alexander Klaus  / pixelio.de
Alexander Klaus / pixelio.de

1. Viele Verbraucher informieren sich heute regelmäßig im Internet

Rund zwei Drittel der Deutschen nutzen inzwischen wenigstens gelegentlich das Internet. Das stellten die ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 und der (N)Onliner Atlas 2008 übereinstimmend fest. Und rund 40 Prozent nutzen das Internet mehrmals täglich, so die ACTA-Studie 2007 des Instituts für Demoskopie Allensbach. In der gleichen Studie gab rund ein Drittel der Befragten an, dass das Internet und der Computer für ihre tägliche Information unverzichtbar seien.
Wer heute noch glaubt, das Internet sei ein Nischen-Medium für Technikfreaks, der irrt: Immer mehr Menschen nutzen das Internet für die tägliche Information. Mehr als die Hälfte der Befragten in der ACTA-Studie holen aus dem Internet Produktinformationen und Preisvergleiche. Zahlreiche Untersuchungen (z. B. Yahoo+comScore, BIG Research, Forrester) zeigen, dass die Menschen sich erst online informieren, bevor sie im Laden kaufen. Der Verbraucher handelt besonders bei Konsumgütern nach dem Prinzip „Research online – purchase offline“.

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